Wie Kärntens Tourismusbetriebe heute Mitarbeiter*innen suchen und warum TeamHaus Kärnten als Plattform genau zur richtigen Zeit kommt
Wer im Kärntner Tourismus derzeit neue Mitarbeiter*innen sucht, braucht mehr als Glück. Der Arbeitsmarkt ist angespannt, die Zahl verfügbarer Fachkräfte begrenzt und der Wettbewerb unter den Betrieben härter denn je. Doch wie gehen Tourismusbetriebe aktuell bei der Mitarbeitersuche vor? Welche Kanäle nutzen sie? Und vor allem: Was funktioniert und was nicht?
TeamHaus Kärnten wollte es genau wissen
Zwischen Mitte November und Ende Dezember 2025 haben wir eine umfassende Umfrage durchgeführt, um die Realität hinter den Kulissen sichtbar zu machen.
Die AUSGANGSLAGE
Die Herausforderung ist klar: Einerseits braucht Kärnten eine eigene Jobbörse speziell für die Tourismusbranche. Andererseits benötigen Betriebe professionelle Unterstützung im Employer Branding und im HR-Management. In diesen Bereichen stoßen vor allem kleinere Unternehmen oft an ihre Grenzen.
Die ZIELGRUPPE
Landesweit haben wir Beherbergungs-, Gastronomie- und weitere Tourismusbetriebe befragt, die ganzjährig oder saisonal geöffnet sind. Der Link zur Online-Umfrage wurde über Direktmailings, Newsletter und unsere Social-Media-Kanäle verbreitet. Über 150 Betriebe haben sich die Zeit genommen, ihre Erfahrungen zu teilen und damit einen wertvollen Beitrag geleistet. Dafür an dieser Stelle unser herzlichstes Dankeschön!
Das ZIEL
Wir wollten verstehen, wie die Mitarbeitersuche im touristischen Alltag tatsächlich abläuft. Die Ergebnisse liefern aufschlussreiche Einblicke in die Praxis der Kärntner Tourismusbetriebe und zeigen unmissverständlich, wo der größte Unterstützungsbedarf liegt. Die Erkenntnis: Der Weg mit TeamHaus Kärnten ist nicht nur richtig, sondern dringend notwendig. Eine zentrale Job-Plattform für alle Betriebe der Branche – das ist das Ziel.
Das FAZIT – Personalsuche als Dauerbaustelle
Die Ergebnisse bestätigen, was viele in der Branche längst spüren: Die Personalsuche ist zur permanenten Herausforderung geworden. Die üblichen Wege, Stellenanzeigen auf bekannten Jobportalen, Social-Media-Posts oder der berühmte „Zufall“, reichen längst nicht mehr aus. Sie kosten Zeit, Nerven und vor allem Budget, ohne verlässliche Erfolge zu garantieren.
Die wichtigsten ERKENNTNISSE im ÜBERBLICK
Die Umfrage zeigt ein differenziertes Bild der aktuellen Recruiting-Praxis. Viele Betriebe setzen nach wie vor auf klassische Kanäle wie das AMS, Social Media oder Mund-zu-Mund-Propaganda. Persönliche Netzwerke und Empfehlungen spielen eine zentrale Rolle, während digitale Tools noch zu selten strategisch eingesetzt werden. Besonders für kleinere Betriebe ist der Aufwand, passende Bewerberinnen zu finden, unverhältnismäßig hoch. Nur ein Bruchteil der Betriebe verfügt über eine eigene Karriere-Webseite. Bemerkenswert ist auch: 40 % aller befragten Unternehmer*innen sind nicht bereit, für eine professionelle Mitarbeitersuche Budget einzuplanen, etwa für Job-Portale oder Inserate.
Die zentrale ERKENNTNIS
Es fehlt nicht am Willen, sondern an den richtigen Werkzeugen. Vor allem mittlere und kleinere Betriebe sowie deren potenzielle Bewerber*innen brauchen einen niederschwelligen Zugang zu einer zielgerichteten Jobbörse, idealerweise ausgehend von einer professionellen Karriereseite.
Wenn Tourismusregionen zusätzlich den Lebens- und Arbeitsraum Kärnten noch stärker bewerben, profitiert davon die Arbeitgebermarke jedes einzelnen Tourismusbetriebes im Land.




