Warum die ZUKUNFT des TOURISMUS flexible ARBEITSMODELLE braucht
Der Fachkräftemangel beschäftigt die Tourismusbranche seit Jahren. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen von Mitarbeiter*innen spürbar. Viele Betriebe investieren deshalb in Recruiting-Kampagnen, Arbeitgeber-Benefits oder neue Kommunikationsmaßnahmen.
Doch was wünschen sich Mitarbeiter*innen tatsächlich? Aktuelle Studien zeigen ein klares Bild: Flexible Arbeitszeiten, planbare Freizeit und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zählen heute zu den wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines Arbeitgebers. Dass dieses Thema weit mehr als ein kurzfristiger Trend ist, bestätigt auch die neue österreichische Tourismusstrategie „Vision T“. Dort werden lebensphasengerechte Arbeitsplatzmodelle, flexible Arbeitszeiten und verlässlich planbare Freizeit ausdrücklich als zentrale Erfolgsfaktoren für die Zukunft des österreichischen Tourismus genannt.
Der TOURISMUS hat sich verändert. Und seine Mitarbeiter*innen auch
Lange Zeit galt es als selbstverständlich, dass im Tourismus gearbeitet wird, wenn andere frei haben. Wochenenddienste, Feiertageinsätze und saisonale Spitzen gehören nach wie vor zur Branche.
Gleichzeitig haben sich die Lebensrealitäten verändert. Junge Menschen wünschen sich mehr Planbarkeit. Familien benötigen verlässliche Freizeit. Wiedereinsteigerinnen suchen flexible Teilzeitmodelle. Ältere Mitarbeiterinnen möchten ihre Erfahrung weiterhin einbringen, jedoch oft mit angepassten Arbeitszeiten. Die Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Betriebe auf diese Veränderungen reagieren sollten, sondern wie.
Ein ARBEITSPLATZ muss nicht für alle gleich sein
Ein zentraler Gedanke der Vision T ist die stärkere Orientierung an unterschiedlichen Lebensphasen. Denn die Bedürfnisse einer Lehrabsolventin unterscheiden sich deutlich von jenen eines Familienvaters oder einer langjährigen Fachkraft kurz vor der Pension.
Erfolgreiche Arbeitgeber erkennen diese Unterschiede und schaffen Rahmenbedingungen, die möglichst vielen Lebenssituationen gerecht werden. Denn genau diese Flexibilität wird zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
MENSCHEN suchen mehr als einen JOB
Der Tourismus lebt von Begegnungen. Viele Mitarbeiter*innen entscheiden sich bewusst für diese Branche, weil sie gerne mit Menschen arbeiten, Abwechslung schätzen und sinnstiftende Tätigkeiten ausüben möchten. Doch Begeisterung allein reicht langfristig nicht aus. Wer private Termine kaum planen kann oder ständig zwischen Beruf und Privatleben jonglieren muss, verliert irgendwann die Freude an seinem Beruf – selbst dann, wenn die Tätigkeit grundsätzlich erfüllt.
FLEXIBILITÄT beginnt nicht erst beim DIENSPLAN
Für Mitarbeiter*innen zählen alle Faktoren, die ihren Alltag erleichtern und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessern, wie planbare Freizeit, kurze Arbeitswege, passende Wohnmöglichkeiten, individuelle Arbeitszeitmodelle, wertschätzende Führung, Entwicklungsperspektiven im Betrieb.
Gerade im Kärntner Tourismus wird deshalb auch das Thema Mitarbeiterwohnen immer wichtiger. Denn was nützt die beste Dienstplanung, wenn täglich lange Anfahrtswege bewältigt werden müssen oder geeigneter Wohnraum fehlt? Immer mehr Betriebe erkennen, dass attraktive Arbeitsplätze ganzheitlich gedacht werden müssen.
Was erfolgreiche BETRIEBE bereits heute anders machen
Viele Tourismusbetriebe setzen bereits Maßnahmen um, die oft wenig kosten, aber große Wirkung entfalten. Die Erfahrung zeigt: Nicht einzelne Maßnahmen machen den Unterschied, sondern die Haltung dahinter. Mitarbeiter*innen möchten spüren, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden und dass gemeinsam nach Lösungen gesucht wird. Genau hier entsteht jene Wertschätzung, die eine Arbeitgebermarke glaubwürdig macht.
IDEEN für mehr FLEXIBILITÄT im TOURISMUSBETRIEB
Nicht jede Maßnahme passt zu jedem Betrieb. Oft reichen bereits kleine Veränderungen, um die Attraktivität als Arbeitgeber deutlich zu steigern.
MITARBEITERWOHNEN als TEIL der ARBEITGEBERMARKE denken
Kurze Wege, leistbarer Wohnraum und passende Unterkünfte schaffen zusätzliche Lebensqualität und erhöhen die Attraktivität des Arbeitsplatzes.
Die Zukunft des Tourismus entscheidet sich nicht allein durch neue Gästeangebote, sondern auch durch die Qualität der Arbeitsplätze. Wer Mitarbeiter*innen mehr Planbarkeit, mehr Vertrauen und mehr Gestaltungsspielraum bietet, stärkt nicht nur seine Arbeitgebermarke, sondern die Zukunftsfähigkeit des gesamten Betriebs.





